Das niedersächsische Emden (ca. 49.000 Einwohner = Emder) ist die größte Stadt Ostfrieslands und die westlichste Seehafenstadt Deutschlands. Sie liegt sich am nördlichen Rand des Mündungsgebietes der Ems in die Nordsee, der Emder Hafen liegt 38 Seemeilen von der Emsmündung bei Borkum entfernt.
Die Stadt ist als friesischer Handelsort um das Jahr 800 entstanden und bis heute wesentlich durch ihren Seehafen geprägt. Mitten in der Stadt befindet sich vor dem Rathaus ein Teil des Emder Hafens, der sog. Ratsdelft, ein Ausbau eines natürlichen Gewässers durch den Menschen. Ein Teil des Ratsdelfts wird heute als Liegeplatz für Museumsschiffe genutzt, er ist touristischer Anziehungspunkt. Emden ist aber auch als Einkaufsstadt attraktiv, es versorgt im Wesentlichen die umliegenden Gemeinden.
Im Rathaus der Stadt befindet sich das empfehlenswerte Ostfriesische Landesmuseum mit einer kunst- und kulturhistorischen Sammlung, die die Emder Rüstkammer mit ihren 400 Jahre alten Schwertern, Luntenschlossmusketen oder Harnischen umfasst.